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Am 7. November feiert die Jacobus-Gemeinde in Ratingen-Homberg das Translatiofest. Es erinnert an die Übertragung einer Jacobusreliquie am 7. November 1987 von Grevenbroich-Neukirchen nach Homberg. Das eigentliche Namensfest des Jacobus d.Ä. am 25. Juli fällt in die Sommerferien, so dass das Patrozinium mittlerweile am 7. November begangen wird. Üblicherweise bestimmen drei Elemente den Tag: Eine Pilgerwanderung, der Festgottesdienst und die Feier im Jacobussaal.
In diesem Jahr 2010 ist heiliges Jahr in Santiago de Compostela, was wir in der Gemeinde ja bereits am 25. Juli gefeiert hatten. Aber auch das Translatiofest fiel auf einen Sonntag. Die Festmesse, die gleichzeitig die Familienmesse war, hielt traditionell unser ehemaliger Pfarrer Dr. Kurt-Peter Gertz. Er nahm die Gelegenheit wahr, den zukünftigen Kommunionkindern und ihren Eltern die Ursache und Bedeutung dieses Festes für die Gemeinde St. Jacobus deutlich zu machen. Insbesondere erläuterte er, wieso gerade die Jacobsmuschel das Zeichen der Jacobspilger ist. Die Kommunionkinder erhielten zur Erinnerung je eine echte Jacobsmuschel und die Eltern zur weiteren Erläuterung die Festschrift, die damals 1990 anlässlich der Weihe unseres Jacobusreliquiars herausgegeben worden war.
25 Frauen und Männer aus St. Jacobus und Gäste fuhren im Anschluss an die Messe nach Kettwig und marschierten ein Stück auf dem neu eröffneten Jacobsweg, der von Dortmund nach Aachen führt, nach Homberg zurück. Bei der Gelegenheit konnten wir mal wieder wahrnehmen, in welch schöner landschaftlicher Lage wir Homberger leben. Als die Wandergruppe sich Homberg näherte, wurde sie von den Klängen der Glocken der Jacobuskirche empfangen, die Peter Peiffer mit seinem Beiern erzeugte. Gefeiert wurde dann im Jugendheim, das Otto Uhlen mit seinem Team gemütlich hergerichtet hatte.
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